Einricher Sozialdemokraten

SPD: Loreley-Plateau soll runde Sache werden – Welterbebeauftragter Barbaro auf Einladung der SPD zu Gast

Pressemitteilung

Der Kultur- und Landschaftspark auf dem Loreley-Felsen soll nach Willen von SPD Rhein-Lahn und der Fraktion im VG-Rat Loreley um ihren Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden der VG-Ratsfraktion Mike Weiland eine runde Sache werden und mit einer stimmigen Konzeption im Frühjahr 2019 eröffnet werden. Auf Einladung der SPD hin war daher jetzt der Beauftragte der rheinland-pfälzischen Landesregierung für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, Staatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro, zu Gast auf dem Loreley-Plateau und informierte sich über die bereits erfolgten Bauarbeiten sowie die weiterhin geplanten Maßnahmen. „Wir sind erfreut, dass der Welterbebeauftragte während des Rundgangs weiterhin großes Interesse an der Unterstützung des Projektes gezeigt hat und uns in der weiteren Umsetzung helfen möchte“, so Mike Weiland nach dem Termin.

„Es ist immer besser ein Projekt in Natura in seinem Fortgang zu sehen als sich an Plänen zu orientieren“, unterstreicht Salvatore Barbaro bei seinem Besuch. Ihm sei die besondere touristische Bedeutung auch im Hinblick auf die BUGA 2031 als Welterbebeauftragter sehr bewusst. Mike Weiland hatte Barbaro aber auch eingeladen, um ihm in ein paar Punkten um Unterstützung zu bitten: „Wenn wir neben dem hiesigen Innenminister Roger Lewentz und der Ministerpräsidentin weitere Unterstützer innerhalb der rheinland-pfälzischen Landesregierung für die Umgestaltung des Loreley-Plateaus gewinnen möchten, müssen wir sie immer wieder hierhin einladen und uns darum kümmern, dass sie sich auch mit dem Aushängeschild des Mittelrheintals identifizieren.“ Erster VG-Beigeordneter Hans-Josef Kring betont: „Wenn wir zurück in die 1. Touristische Bundesliga wollen, brauchen wir jeden Partner.“ Gleiches gilt nach Ansicht der SPD übrigens auch für Sponsoren, die möglicherweise die Errichtung eines Kristalls als einer der Ausstellungspunkte und Alleinstellungsmerkmale des neuen Kultur- und Landschaftsparks unterstützen könnten.

Staatssekretär sagt Unterstützung zu

Staatssekretär Barbaro wurde dem bei seinem Besuch in jeder Hinsicht gerecht: In Bezug auf den Kristall bot er an, einmal mit einem möglichen Sponsor sprechen zu wollen. Weiterhin wird er, so ihm die VG-Verwaltung zügig die Unterlagen zukommen lässt, die noch erforderlichen Abstimmungen zur Planung und Realisierung des Kristalls mit Blick auf dessen Welterbeverträglichkeit mit Icomos positiv und wohlwollend bekleiden. Dies wurde von den SPD-Aktiven dankend aufgenommen. In Puncto Welterbeverträglichkeit ist die SPD davon überzeugt, dass man mit nur einem Kristall, der auf satte Kosten von rund 1,3 Mio. Euro geschätzt wird, besser zurecht kommt, als mit bis zu fünf Körpern. Außerdem müsse man die Kosten im Blick halten und es sei wichtig, allein für diesen einen Kristall Sponsoren zu finden, so VG-Ausschussmitglied Hans Brost (Nochern) und VG-Ratsmitglied Eckhard Lenz (Bornich).

Weiterhin gab Mike Weiland Barbaro die Bitte mit auf dem Weg, alle Dinge im Zusammenhang mit der Schaffung einer Ausstellung, die aus anderen Förderbereichen der Landesregierung keine Zuwendung erfahren können, einmal wohlwollend auf eine Förderung hin zu prüfen. Dazu gehört beispielsweise die etwaige Möblierung der Ausstellungsräume. Salvatore Barbaro sagte auch zu, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, die in seinem nachgeordneten Bereich als Behörde tätig ist, zu bitten, sich etwas mehr als bisher in der Beratung des Ausstellungskonzeptes und der Realisierung einzubringen.

Für die Umsetzung des Projektes, dessen Entwurf aus einem Wettbewerb als Sieger hervorgegangen war, sind bei zuwendungsfähigen Gesamtkosten von rund 12 Mio. Euro insgesamt gut 10,7 Mio. Euro aus Bundes- und Landesförderung verausgabt bzw. noch zur Förderung zugesagt. Als vor einigen Wochen auf Drängen der SPD hin von der Verwaltung vorgelegt wurde, welche Maßnahmen und Ausgaben über die bisher zugesagten Fördermittel hinaus noch nötig sind, um im Frühjahr 2019 einen rundum stimmigen Kultur- und Landschaftspark eröffnen zu können, hatte Mike Weiland die Verwaltung aufgefordert, sie solle doch mit einem geschnürten Gesamtpaket erneut ans Innenministerium herantreten, um dort um Zuwendungen aus der Städtebauförderung zu bitten – mit Erfolg: Im Rat berichtete die Verwaltung jetzt, dass der zuständige Innenminister Roger Lewentz in einem Gespräch einen zweiten Bauabschnitt mit erneuter Unterstützung zugesagt habe. In diesem Abschnitt sollen der Rohbau des Funktions- und Mythengebäudes nebst kristallförmiger Dachkonstruktion vollendet, ein Ausstellungskonzept, das auch die 4 Mythenpunkte im Park umfasst, erstellt und die Ausstellung als solche entstehen. Hinzu kommen Planung und Bau eines welterbewürdigen Kinderspielplatzs sowie Kosten für ein mehrstufiges EU-Vergabeverfahren, Projektsteuerungs- und Grunderwerbskosten. Abschließend muss noch nach hoffentlich erfolgreichem Vergabeverfahren entschieden werden, wie das ehemalige Turner- und Jugendheim künftig genutzt werden soll, um auch hierfür eine mögliche Förderung konkretisieren zu können.

„Der Vorschlag unseres Fraktionsvorsitzenden Mike Weiland gegenüber der VG-Verwaltung war genau richtig, mit einem Gesamtmaßnahmenpaket beim Land vorstellig zu werden, damit der Park in Art und Konzeption eine runde Sache werden kann“, urteilen VG-Ausschussmitglied Dieter Roß (St. Goarshausen) und VG-Ratsmitglied Volker Bernhard (Weisel). Mit Salami-Taktik und einer Abfrage von Zuwendungen für nahezu jede Einzelmaßnahme hätte man ziemlich den Überblick verloren. Nun wisse man wieder, was noch alles zu tun sei und wo man hin wolle, betonen die beiden Vorsitzenden der SPD Loreley Theresa Lambrich (Filsen) und Martin Hallas (Dachsenhausen) unisono. Staatssekretär Salvatore Barbaro bekundete abschließend, für ihn sei es wichtig, dass die Loreley mit entsprechendem Konzept wieder zum Anziehungspunkt im UNESCO-Welterbe werde. Was er dazu beitragen könne, wolle er definitiv unterstützen.

 

Homepage SPD Rhein-Lahn

 

Die Internetversorgung ist in diesen Ortsgemeinden ausreichend:

Umfrageübersicht

 
Besucher:376989
Heute:19
Online:1
 

Das Wetter im Einrich

 

Farbe bekennen!

Online Mitglied werden

 

WebsoziInfo-News

12.06.2018 17:16 Eine Analyse der Bundestagswahl 2017 – „Aus Fehlern lernen“
Ich habe vor meiner Wahl zum Generalsekretär im Dezember zugesagt, dass ich im Rahmen von #SPDerneuern jeden Stein umdrehen werde. Dazu gehört es, Fehler zu erkennen, zu benennen und daraus zu lernen. Wir wollen besser werden, daran arbeiten wir. Deshalb habe ich dem Parteivorstand direkt nach meiner Wahl im Dezember 2017 eine externe und unabhängige

12.06.2018 13:09 152 Millionen Kinder müssen arbeiten
Am 12. Juni jährt sich der Welttag gegen Kinderarbeit zum 16. Mal. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich 2002 mit der Nachhaltigen Entwicklungsagenda 2030 der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, bis 2025 alle Formen der Kinderarbeit zu beseitigen. „152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten. Fast die Hälfte von ihnen –

12.06.2018 13:07 Die westliche Welt kann sich auf Trump nicht verlassen
US-Präsident Trump schließt sich den Ergebnissen des G7-Gipfels doch nicht an. Dazu sagt SPD-Fraktionsvize Achim Post: Dieser US-Präsident verabschiedet sich von gemeinsamen Vereinbarungen, von Europa, von unseren Werten. „Die westliche Welt kann sich auf diesen Präsidenten nicht verlassen. Donald Trump kennt nur sich und seine Interessen, vor allem bei den US-Zwischenwahlen im November. Dieser US-Präsident verabschiedet sich gerade: von

12.06.2018 13:05 Das Sozialsystem muss für soziale Sicherheit sorgen
Interview mit Andrea Nahles auf Spiegel Online Die Fraktionschefin will „das Sozialsystem aufräumen und so gestalten, dass es seinen Zweck erfüllt: für soziale Sicherheit sorgen.“ Es laufe etwas schief, wenn Betroffene es als „Hindernislauf und Gängelung erleben, wenn sie an ihr Recht kommen wollen“. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

10.06.2018 11:17 Brauchen keine Steuersenkungen für Spitzenverdiener
Carsten Schneider kommentiert die Forderung des CSU-Landesgruppenvorsitzenden Alexander Dobrindt zur vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir brauchen keine Steuersenkungen für Spitzenverdiener, sondern mehr netto vom brutto für die Leistungsträger des Alltags. Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion für eine Entlastung bei den Sozialabgaben der unteren und mittleren Einkommen ein. Die Spitzenverdiener werden dagegen den Soli auch weiter

Ein Service von info.websozis.de